Protokoll03.November ( rechts klicken –> Ziel speichern unter …)
Protokoll 03. Nov. 2009
Darf Marco die Moderation übernehmen? – JA
Moderatoren werden gesucht
Betriebsrat der UNI Wien: Wissenschaftl. Personal
(histor.kulturwissenschaftl. bzw. philolog.kulturwissenschaftl.) Karl Ille, Annemarie Steidl
Text ist Ergebnis einer längeren Diskussion; Erklärung vom Betriebsrat zur Protestbewegung: Protest besteht zu Recht; Dank und Anerkennung für Anregung einer Bildungsdiskussion; Medien nimmt dies positiv wahr; zwingt Politik, sich damit auseinanderzusetzen; 2004 UG02 Ausgliederung ohne Mittel aber mit Sparpaket; Folge: Studienbedingungen stark verschlechtert, sinnvolles Studieren nicht mehr möglich; Proteste gegen knappe Mittel sowie Mitspracherecht; Studierende und Lehrende werden als human ressources betrachtet; immer mehr MitarbeiterInnen haben nur mehr befristete Arbeitsverträge; Qualität wird vermindert; Bolognaprozess als Quantensprung verkauft; aber dramatische Verschulung ist Folge; Wechseln erschwert;
Universitäten brauchen Mittel und nicht Almosen; Kaputtsparen schadet nur; Weiterstudieren und umfassende Bildung sollen sichergestellt werden; mehr Demokratie!
Mitgestalten soll möglich sein; Bolognaprozess ist zu hinterfragen; Verschulung soll aufgegeben werden; Heranbildung selbstdenkender Studierenden soll gefördert werden; Lehrende sollen unterstützen!
Text wurde an die APA gesendet und wird morgen an alle Lehrenden verteilt
Fragen?
Wann gibt es nächste Treffen? Wie sieht es mit der Beteiligung am Donnerstag aus? – Betriebsrat trifft sich einmal im Monat. (1. Basisdemokratische Treffen der Lehrenden nächsten Montag; 2. Betriebsrat 1x/ Monat)
Donnerstag: Streikbeschluss hängt von Entscheidung des ÖGB ab; möglich, dass Lehrende teilnehmen, LV mit Studierenden ausmachen; Arbeitsrechtliche Gründe relevant;
Zum Streik aufrufen kann nur die Gewerkschaft, muss auch für Kosten aufkommen
Wie werden Informationen weitergeleitet? – Massenmail
Wie können Studenten auf sie zukommen? Können Texte von uns zugesandt und weitergeleitet werden? – Ja, können aber nicht im Namen des Vorsitzenden sprechen.
Warum ist der Vorsitzende nicht hier? – Anwesende wurden als Vertretung geschickt, freiwillig.
ÖGB hat sich bereits solidarisch erklärt- wurde aufgefordert/ gebeten, den Streik zu unterstützen- Problem dabei? – es gab keine Mehrheit dafür.
Keine Anfrage an Gewerkschaft gestellt? – Nein. Es hätte erst einen Mehrheitsbeschluss im Betriebsrat geben müssen.
Musste Solidaritätserklärung nicht abgestimmt werden? – Ist schon mehrheitlicher Beschluss, aber als Unterstützung gemeint. Nicht möglich zu sagen, LVs werden nicht abgehalten wegen Demonstration. Können nicht offiziell dazu auffordern.
Fritz Schiller von der Arbeiterkammer: freut sich, hier zu sein.
Betriebsratvorsitzender einer Bank, Arbeiterkammerrat (Mai: AK- Wahlen) heute eine von zwei Sitzungen im Jahr: Mehrheitlich angenommen: Gemeinsamer Dringlicher Antrag: Solidarität mit den Studierenden: „Die 152. Vollversammlung der AK Wien solidarisiert sich mit den StudentInnen. Der freie Universitätszugang sowie eine volle Finanzierung der Universitäten sind die berechtigten Forderungen der StudentInnen. Ebenso spricht sich die Vollversammlung der AK Wien gegen die Wiedereinführung der Studiengebühren und sonstiger Zugangsbeschränkungen aus.“
Aufforderung, so weiter zu machen. Werden am Donnerstag zur Demo kommen!
Generelle Infos/ Ankündigungen
AG Protestwelle: kümmert sich um Donnerstag: RednerInnen für Abschlusskundgebung: Externe Lehrende, MetallerInnen, TU, Bildende, KindergartenpädagogInnen, Lehrlinge, SchülerInnen
Infotische; heute Treffen 22:00 Uhr HS C1; Zeit zwischen 11- 16 Uhr soll koordiniert werden; e-mail schreiben an HYPERLINK “mailto:protestwelle@gmail.com” protestwelle@gmail.com
AG Krisenintervention: Workshop Erste Hilfe; Leute für Nachtschicht gesucht! Warnung vor Diebstählen
Morgen 14-16 Uhr Workshop zu Basisdemokratie im GEWI- Cafe
Die Unabhängigen GewerkschafterInnen solidarisieren sich mit uns und nehmen am Aktionstag teil. Sie haben intern auch dazu aufgerufen, daran teilzunehmen.
Ab morgen tägliches Treffen der AGs im neuen ORGA- Raum (Seminarraum der alten Geschichte)
AG Hochschulfinanzierung: heute erstes Treffen; erstes Ziel: Analyse des Unibudgets: Woher kommen Gelder, wie aufgeteilt; Vergleich zwischen Universitäten und auch verschiedenen Ländern; gibt’s auch auf Wiki; morgen Workshop zu Dienstleistungsrichtlinien 12 Uhr USI
Unterschriftenliste für die Metaller: Aufruf zur Unterstützung
Haben in den letzten Tagen VoKü unterstützt; werden sich am Donnerstag an der Demo beteiligen; Unterschriftenliste soll morgen früh übergeben werden: 7.30 Uhr Wiedner Hauptstr. 63
AG MigrantInnen: gestern Nacht in Linz und Salzburg; Kollegen haben sich gefreut und wünschen uns viel Glück und Erfolg für Donnerstag; Danke an VoKü und AG Finanzierung
5. November findet Massenabschiebung statt: Treffen ab 14.00 Uhr Rossauerlände: Kundgebung und Demonstration
Frage: Massenabschiebung beschreiben? – Flyer: Abschiebung abschaffen! Charterabschiebung nach Nigeria und Gambia; Schubhäftlingen zeigen, dass es Leute gibt die gegen Abschiebung sind. Rassismus bekämpfen- überall
Ab morgen werden alle Plenumsbeschlüsse im ORGA- Raum aushängen
Hauptthemen
ATV will morgen ins Plenum um zu berichten; i.V. für AG Presse: morgen „Am Punkt“- Sendung mit Diskussion
Frage, ob ATV um 21.50 ins Audimax schalten darf um mit Plenum zu diskutieren. Wenn nicht, Überlegung ob zwei Vertreter ins Studio geschickt werden sollen
Sprecherin: Wäre vielleicht nicht schlecht, weil immer wieder versucht wird VertreterInnen einzuladen. Für Medienpräsenz nicht schlecht.
Sprecher: Wer kann uns repräsentieren? Öffentlichkeit ist gut, aber Vorsicht ist besser. Liveschaltung kann man nachher nicht mehr kontrollieren.
Sprecher: Haben nichts unter den Teppich zu kehren. Beantworten Fragen immer direkt, also wieso nicht.
Sprecherin: Gut, dass ATV eine Sendung zu unserem Thema macht. Wie schaut die Sendung aus? Wer ist eingeladen? Konkrete Infos zum Sendungskonzept?
Vertreter des ATV: Martin Thür: Zuschauer sollen Fragen direkt stellen können; Audimaxkollektiv soll fünfter Gesprächspartner sein. Zugesagt hat nicht Hahn, kann nicht, aber Beatrix Karl, Sigrid Maurer, Menasse, Fussenegger.
Presse AG: Wir machen nur Sachen, wenn sie uns auch was nützen. Müssen keine Interviews geben. Durch Basisdemokratie brauchen wir keine Delegierten senden, sondern Leute sollen zu uns kommen.
Sprecherin: Findet Idee mit ATV gut, Vertreter der einzelnen AGs sollten anwesend sein und Programme vorstellen.
Sprecher: Warum machen sie die Sendung nicht hier? – Kosten.
Sprecher: Unterschied ob Kollektiv oder Einzelperson, da es auch unterschiedlichste Blickwinkel gibt.
Sprecher: Frage an ATV: ?
9- 15 Wortmeldungen, Sendung dauert 45 Minuten
Sprecherin: Zum Punkt Abstimmung: sollte vielleicht nach hinten verschoben werden
Sprecherin: Wer entscheidet ob Diskussion interessant ist? – Irgendwer muss ausgewählt werden. Themen wie Zulassungsbedingungen, Studiengebühren etc. werden angesprochen, Diskussion soll nachvollziehbar sein.
Sprecherin: Vorschlag: Nachdenkpause vor Abstimmung
Sprecherin: Macht es Sinn? Toll, wenn Leute außerhalb sehen, wie es funktioniert, gut, wenn nicht isoliert wird.
Sprecherin: Auf eine Frage sollte es mehrere Antworten geben. – geht in Ordnung.
Sprecher: ist im Zwiespalt: Kann uns sehr nutzen, kann aber auch nach hinten los gehen.
Sprecherin: Gut, wenn es so übertragen wird, wie wir es gerade haben: RednerInnenliste und gemeinsames Diskutieren.
Sprecher: Einigen darauf, dass wir mindestens drei Antworten haben. – Es werden nicht nur Fragen aus dem Studio gestellt, sondern wir (Audimax) sollen auch agieren und Diskussionsbeträge liefern.
Sprecherin: Blöd, wenn blöde Meldungen kommen. Aber wenn wir uns als gleichberechtigtes Plenum verstehen und jeder seine Meinung bringen darf so wie jetzt funktionierts.
Sollte alles nicht so kompliziert gemacht werden. Wenn dort als Studentenvertreterin Sigrid Maurer kommt und Leute von der Gegenbewegung „Studieren statt Blockieren“ sollten wir auch Beitrag dazu geben.
Sprecher: Jede/r kann jede/n vertreten. Warum wird so lange diskutiert? Es werden nicht alle drankommen morgen. Glaubt, dass jede/r einzelne seine Meinung vertreten kann.
Sprecher: Funktioniert gut mit Interviews, Leute präsentieren sich als einzelne BesetzerInnen eines Kollektivs. Plenum will gemeinsam mit Hahn diskutieren, sollte morgen auch so sein.
Abstimmung: Soll Abstimmung verschoben werden? – Nein.
Abstimmung: Soll es ATV- Beitrag morgen geben? – Ja.
Ankündigung: Morgen Workshop zum Thema Basisdemokratie: IE- Cafe
Freitag 6.11.:
Sonntag, 8.11., als Reflexionstag nutzen: uns selbst reflektieren; es passiert so viel, dass wir vieles gar nicht erfassen können. Kurzfilme wurden gedreht, es gibt schon Dokumentarfilm
Doku AG: Film wird in andere Sprachen übersetzt- Native Speaker gesucht, v.a. Englisch; Reflexion soll nach außen getragen werden- Interne Diskussionen in AGs. VertreterInnen für Gespräch miteinander gesucht.
Ad. Sonntag: Programm bis dahin ist schon voll, nicht früher möglich; Inhaltliche Gestaltung ist noch offen. Vorschlag war Dokumentarfilm, Zeitungsberichte lesen, Audimax ist Zentrum, obwohl viele Hörsäle besetzt- wo passiert was? Eventuell Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aller besetzen Hörsäle und Unis. Alle Leute herzlich eingeladen konstruktiv mitzumachen. Auseinandersetzung mit Inhalten, gesellschaftlichem Kontext.
Kontakt: HYPERLINK “mailto:unibrennt@gmail.com” unibrennt@gmail.com
Schwerpunkttage setzen sich fort- Montag 9.11. auch Reflexionstag: Thema: „Reichskristallnacht“ jährt sich
AG Gedenktag 09.11. gegründet: Kontakt: HYPERLINK “mailto:agru911@gmail.com” agru911@gmail.com
Kontakte zu DÖW (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands)
Stimmungsbild:
Ist es okay, einen Reflexionstag zu machen? – Ja.
Ist es okay, den Gedenktag zu machen? – Ja.
Ansage: Liste beim Infopoint für Leute die an Schulen gehen würden
Marco macht super Moderation!
AG Presse: Redaktion von Willkommen Österreich (Stermann und Grissemann) angeworben: Können sich vorstellen, eine Sendung im Audimax aufzunehmen. Brauchen 3- 4 Stunden zum Aufbauen, eine Stunde Dreh, eine Stunde Abbauen.
Wir sollten nebenher weiter Programm machen können.
Thema der Sendung wäre eigenes, nicht die Besetzung.
Wäre aber gute Werbung für uns.
Diskussion:
Sprecher: Frage: Wann? – nächsten Dienstag.
Sprecherin: Sollen sich auch offiziell mit uns solidarisieren wenn sie schon die Sendung machen. Wann machen wir das Plenum, wenn das am Abend stattfindet. – Aufzeichnungszeitpunkt ist variabel, brauchen halt nur die Zeit zum Auf- und Abbauen und drehen.
Sprecher: wiederholt Forderung nach Solidarität; sollen auch Thema aufgreifen.
Sprecher: Wann kommt Richard Lugner?
Sprecherin: Thema Audimaxbesetzung- wir sollten Forderungen auch vorlesen können und auf Besetzung hinweisen, eigene Interessen vertreten.
Sprecherin: Prinzipiell gute Idee, administratives sollte geklärt werden: Es sollten genug Leute da sein! Sollen außerdem nicht nur Plattform zur Verfügung stellen, sondern auch nutzen. – Eher aufpassen, dass nicht zu viele Leute kommen.
Sprecher: Jede/r der herkommt, sollte uns auch repräsentieren. Es geht nicht darum, dass wir nur zum Spaß hier sind.
Sprecher: Wer sind die Gäste? – Wissen wir nicht.
Sprecher: Vorschlag, dass jemand vom Plenum als Gast kommt.
Sprecher: Schwenk durchs Publikum wäre gute Möglichkeit für Plakate und Statements.
Sprecher: Keine Plakate sollen entfernt werden müssen.
Sprecher: Wenn sie kommen, dann nur, wenn sie unsere Forderungen akzeptieren. Keine blinde Zusage geben.
Fazit: Dürfen kommen, wenn alles so bleibt wie es ist, und sie sich mit uns offiziell solidarisieren.
Sprecher: Kann nicht ein Vertreter von denen kommen?
wird angefragt.
Sprecherin: AG Presse soll sich noch mal in Verbindung setzen und bei neuen Infos Thema wieder aufgreifen.
Sprecher: wir haben ein besetztes Audimax, jetzt kommen Anfragen von Fernsehen usw. und wir sollen uns nicht „prostituieren“. Die wollen etwas von uns!
Sprecherin: Wichtig, mehr Informationen zu erhalten. Müssen wissen, worum es konkret geht.
Vorschlag, Abstimmung zu vertagen, erst VertreterIn einladen. – Okay
Studierendefilmfestival: Salzburg; erklären sich mit BesetzerInnen der Uni Salzburg solidarisch
Angebot: Filmprogramm für nächste Woche in Salzburg -> zur Verfügung stellen auch in Wien, damit wir auch die Filme anschauen können
Montag gemeinsamer Film in allen besetzen Hörsälen in Österreich; Filme aus verschiedenen Kategorien
AG Doku: Sucht Kameraleute: und Kameras
unsereuni.tv Videoportal, wo jede/r hochladen kann und auch anschauen kann
heute Nachmittag im NIG Treffen von Studierenden und Lehrenden: Vorschlag: VertreterInnen aller Parlamentsparteien sollen für bald ins Audimax zu einer Diskussion eingeladen werden. Minus FPÖ, BZÖ. Findet sonst im NIG statt. Wie schauts aus?
Sprecher: Warum nicht alle?
Sprecherin: Problematisch. – morgen wird organisiert.
Sprecherin: FPÖ und BZÖ sind keine demokratischen Parteien, sind sexistisch und homophob und ausländerfeindlich.
Sprecher: Lest Presseaussendungen dieser Parteien zu unserer Besetzung durch, dann ist klar warum die nicht kommen sollten.
Abstimmung: Soll diese Diskussionsveranstaltung nächste Woche stattfinden sollen? – keine Entscheidung.
Sprecher: Jetzt nehmen wir uns die Zeit für eine Diskussion!
Sprecher: wir müssen auch als Richter sprechen.
Sprecher: Frage sollte anders gestellt werden. Es spricht grundsätzlich nichts gegen eine Diskussionsveranstaltung. Punkt ist, wollen wir das oder nicht.
Sprecher: Kontext war, sollen wir sympathisieren oder nicht. Frage ist, einladen oder nicht. Könnten so auch mal Meinung sagen.
Sprecher: Basisdemokratisch die Meinung zu sagen ist problematisch.
Sprecher: Plenum ist ein Ort um sich auszutauschen. Diskutieren 2/3 der Zeit über Medien. Könnten diese Zeit für etwas Besseres nutzen. Inhalt diskutieren, es geht um Bildung.
Kein Interesse, dass die zu uns kommen. Wir müssen miteinander reden und nicht mit denen.
Sprecherin: Wollen wir denen ein Podium für ihre Parolen geben? Thematik würde von Bildung abschweifen. Sollten rassistischen Parteien keinen Boden bieten.
Sprecher: Ob wir heute noch eine Entscheidung haben oder nicht: jetzt war eine Anfrage, morgen kann das Thema noch mal diskutiert werden. Möchte FPÖ o. BZÖ nicht im Audimax haben.
Sprecher: Ist schon inhaltliche Frage: Mit wem wollen wir diskutieren?
Sprecherin: diplomatisch unklug, auszuschließen, weil werden ohnehin nicht kommen.
Sprecher: wir können freiwillig bestimmen, wann wir mit wem diskutieren wollen. Wenn wir keine VertreterIn der beiden Parteien wollen, ist das kein Problem. Hat wenig Sinn.
VertreterInnen von Parteien, die mit uns solidarisch sind.
Soll dieses Thema zu einem anderen Zeitpunkt wieder aufgegriffen werden?
Sprecherin: Vorschlag, nicht minus bla, sondern wollen wir eine Diskussion mit Politikern.
Nichts wird abgestimmt, Anmerkungen werden in weitere Arbeit miteinbezogen, Thema wird wiederaufgegriffen.
Internationale Vernetzung Deutschland: wer weiß, oder hat schon gehört, von dem Video, das am Sonntag aufgenommen wurde? E-Mail an deutsche Studierende wurde ohne Video geschickt. Mail wurde abgesegnet und versandt.
Video: gestern Abend wurde Ausschnitt bei ZiB gezeigt.
Wie können wir das Besondere dieses Protestes nach Deutschland kommunizieren? Plan war, jedem/r deutschen Studierenden Mail zu schicken mit Link/ Video, wo Sprecher aus Wien Botschaft spricht. Im Hintergrund euphorische Besetzer, die klatschen. Leute wurden gebeten, von links nach rechts zu wechseln, damit alle auf einem Haufen sind. Einige sind gegangen, sie meinten, wir seien faschistisch. In einigen AGs wurde am nächsten Tag darüber diskutiert. Initiator verantwortlich gemacht. Video wurde von einem Team des ORF gefilmt und geschnitten. Wenn ein Teilnehmer der Aufnahme hier ist und damit nicht einverstanden ist gibt es das Video nicht mehr.
Link zum Mail: HYPERLINK “http://unsereuni.at/?p=5531″ http://unsereuni.at/?p=5531
Sprecherin: Teilnehmerin: findet Video nicht schlimm.
Sprecher: Im Internet gibt es genug Ausschnitte/ Mitschnitte vom Audimax.
Sprecher: leider akustisch nicht verstanden
Sprecher: Wir kämpfen zusammen, es soll über Grenzen schwappen, zusammen tun.
Thema Struktur: bleiben unten, wollen nicht oben reden.
Akustisch leider schwer zu verstehen.
Wollen über Plenum diskutieren, dann Vorschläge zur Verbesserung bringen.
Sprecher: Vorinformation zum Plenum fehlt. Diskussionen kommen zu kurz. Zeitliche Frist zur Bekanntgabe von Anträgen die zur Abstimmung kommen sollen.
Sprecherin: Plenum nimmt zuviel Zeit in Anspruch. Vielleicht Teile auslagern. Inhalte stehen im Vordergrund.
Sprecher: Plenum gut, aber Diskussionen verlieren sich zu sehr in Grundsatzfragen.
Sprecherin: alles was wir sagen ist wichtig, dazu brauchen wir Zeit. Kommt doch alle schon vorher! Zeit nehmen.
Sprecher: Lassen uns zu sehr von organisatorischen Fragen aufhalten. Darf nicht vergessen werden, dass wir eine politische Auseinandersetzung haben.
Auch gesellschaftspolitische Fragen. WU und Bgm. von Wien haben 2 Mrd. Euro für Unis gefordert- warum diskutieren wir nicht darüber.
Sprecherin: Anregung für Diskussion in punkto Redekultur: besser Handzeichen für Zustimmung nicht lautes Klatschen o.ä.
Sprecher: Plenum zu lang, zu viele Themen, zu konfus. Jede/r kann zur AG Plenum und sich einbringen.
Sprecherin: Ideen sollen gesammelt werden.
Sprecher: Für nächstes Plenum Zeitplan und Themen vorab ins Internet stellen. Mehr verschriftlichen.
Strukturbesprechung – Unterlagen siehe PPP Plenum
Im Audimax, sowie Gang vom Infopoint bis ORGA- Raum soll NICHT GERAUCHT werden.
Umbenennung des Dr.- Karl- Lueger- Rings: Wieso? Wer war er? Uniadresse: Dr.- Karl- Lueger- Ring 1. War Bürgermeister und hat Antisemitismus zum Parteiprogramm gemacht. Hitler „sah ihn als den gewaltigsten deutschen Bürgermeister aller Zeiten“.
Ist in unserem Interesse, das dieser Teil des Rings umbenannt wird. Gründung der AG Ringumbenennung.
Es gab bereits Diskussionen. Weiteres wird im Wiki bekannt gegeben. Vorschläge z.B. Dr. Elise Richter (erste habilitierte Frau). Ist es in Ordnung, dass diese Forderung nach genauer Ausformulierung in den Fragenkatalog aufgenommen wird?
Sprecher: Vorschlag leider nicht verstanden.
Genauer Wortlaut wird dann vorgetragen.
Facebookgruppe: AG-Ringumbenennung
AG-Berichte
AG Widerstand mit Verstand: Kontakt: ?
Zeitplan des Unigesetzes; z.B. wer nicht in Mindeststudienzeit bleibt wird ausgeschlossen. Ranking.
„Partymeile“ von schwarzer Seite; Gegenbeispiel: Feier der Jugend mit Schlägereien etc.
Faymann zeigt Verständnis, aber Zugangsbeschränkung. Was will er? Beziehen Sie Stellung!
Pröll und Co. sollen sich konkret äußern.
Aufruf für Entradikalisierung! In USA nach Studium enorme Schulden. Kosten dürfen niemand vom Studium abschrecken.
AG emazipatorische Interventionen: Grundsätzliche Denkanstöße, aber morgen mehr
WU: kommt langsam in die Gänge. Geplant ist Flashmob für Karrieremesse: Austria Center Vienna wird gestürmt. Unterstützung gesucht! Donnerstag 12.00 Uhr Treffpkt. bei U-Bahnstation. Siehe unibrennt und Facebook.
Sprecher: Problem, wenn vorher angekündigt wird. Besser Mundpropaganda/ SMS.
Sprecher: Frage: Donnerstag Demo? – Werden zusammen mit Biologie und Ernährungswissenschaften zum Urban- Moritz- Platz gehen.
AG Zeitung: 2. Auflage heute in Druck; 4 Seiten länger; Danke an alle Mitarbeiter! Weitere für nächste Ausgabe gesucht. Danke an alle Spender! Auflage von 10.000 Stk.
VerteilerInnen gesucht! Treffpunkt 11.30 Uhr Unirampe
Donnerstag, 12.00 Uhr Redaktionstreffen WUK
AG Tagesprogramm: nächsten Mittwoch, 11.11., Standard will Diskussion über Bildungspolitik machen.
Sprecher: Zu wenig Leute, Konzentration schwächelt.
Thema wird morgen aufgegriffen.
AG Kreative Aktionen: Ideen für Aktionstag: Unterlagen zu finden auf Wiki unter Material
U-Bahn-Aktion für Donnerstag: Motto: freie Sicht für freie Bildung = U-Bahn-Fenster putzen; Leute gesucht! Morgen Treffen 12.00 Uhr im C1; Do.: 14.00 Uhr Stephansplatz
2800 Zuschauer via Livestream!
22:37 Uhr Plenum beendet
Sonstiges / open mic
Prof. Dr. Erwin Richter von den GRÜNEN: verkündet Unterstützung
Themenschwerpunkte: Integration, Demokratie, Menschenrechte, Rechte der Studenten, freier Bildungszugang, Verhindern der Wiedereinführung der Studiengebühren;
Liste zur Unterstützung seiner Kandidatur- Wahlwerbung??!
Leute einladen und zeigen was wir hier machen
Universität für Musik und Darstellende Kunst: Solidaritätserklärung!
Im Vergleich gute Bedingungen, unterstützen aber auch freie Bildung. Haben Lehrenden mitgebracht.
Machen am Donnerstag mit.









04.11.2009 um %H:%M
es wäre wirklich hilfreich die protokolle der Plena an EINER stelle zu sammeln. ist dafür nicht das wiki vorgesehen?
04.11.2009 um %H:%M
Mir graust zwar auch bei der Vorstellung, FPÖ/BZÖ einzuladen und mit ihnen zu diskutieren. Es nicht zu tun, halte ich allerdings für sehr problematisch. Seid offen und überzeugt mit Worten und Argumenten!
04.11.2009 um %H:%M
Liebes Plenum,
in eurer Mitschrift steht, dass der ORF den Aufruf an die deutschen Studenten gefilmt und geschnitten hat. Also das Video. Als Gestalter des Beitrages über Euren Protest habe ich mein Kamerateam sehr wohl veranlasst diesen Aufruf zu filmen und habe diese Sequence am Ende des Beitrages in der Sendung THEMA, ORF 2 vom Montag den 2.11. auch gezeigt.
Wir haben jedoch NICHT eurer Video geschnitten. Den Beitrag von THEMA können sich Interessierte bei der DOKU AG ab morgen anschauen (nach Wolfgang fragen).
Mit besten Grüßen
Gerhard Tuschla