
Große Demo – Weltrekordversuch – Thomas Schmidinger
Der 7. Tag der Studentenproteste im Audimax beginnt bereits um 2:30 Uhr mit einem Filmscreening.
Am Nachmittag, um 14:30 Uhr ist eine gemeinsame Diskussion mit den Lehrenden in der Garnisionsgasse 3, 2. Stock im Erkerzimmer angesetzt.
Um 15:00 hält Thomas Schmidinger im Audimax einen Vortrag über die Prekarisierung an den Unis.
Hier übrigens zwei aktuelle Kommentare von Thomas Schmidinger in der Presse und auf orf.at
Im Anschluss (16:00) informiert Marlene Streeruwitz zum Thema „Lecture“.
Große Demo
Die WU-Demo beginnt und bewegt sich ab 16 Uhr in Richtung Hauptuni.
Gegen 16:45 Uhr: Demo-Treffpunkt der Studierenden der Bildungswissenschaft, vor dem Institutshaustor des Institiuts Ganisonsgasse 3. Um 17:00 Uhr startet die Demo bei der Hauptuni. Sie führt über den Minoritenplatz und endet wieder vor der Hauptuni. Alle Forderungen sind unter http://unibrennt.at zu sehen.
Weltrekordversuch
Um 20:15 findet der Versuch, den Weltrekord im Mambo-Tanz des österreichischen Bundesheers zu brechen, statt. Das Motto lautet: „Tanz den Freien-Bildungs-Mambo“ Dieser wird auf der Unirampe stattfinden.









28.10.2009 um %H:%M
go for it!!
28.10.2009 um %H:%M
Ich bin kein Freund großer Demos. Solche ziehen leider auch immer wieder professionelle Demonstranten an und bergen die Gefahr in Gewalt und Ausschreitungen zu eskalieren. So schlimm können die Zustände gar nicht sein um derartiges zu provozieren.
Ich würde vorschlagen, dass alle Studenten schon jetzt in die Weihnachtsferien gehen und erst im nächsten Jahr wiederkommen. Ich bin mir sicher, dass die Drohung, dass sämtliche Studierende um 1 ganzes Semester zurückgeworfen würden, bei den Verantwortlichen mehr Eindruck machen wird als jede Massenkundgebung……
Macht Unterschriftenlisten und bleibt sämtlichen Lehrveranstaltungen fern.
28.10.2009 um %H:%M
Ich bin 27, bin Gärtner, habe aber vielleicht vor in Zukunft die Matura nachzumachen und vielleicht auch mal was zu studieren. Also, ich bin heute auf jeden Fall dabei.
Demos sind gut, da schaut auch dann leichter wer hin, denn aus Bewegung entsteht meist was.
So haben wir die Möglichkeit zu zeigen, dass uns das alles nicht egal ist.
DANKE an alle, die sich schon seit Tagen an den Protesten beteiligt haben und auch DANKE an alle, die sich nocht beteiligen werden, ob jetzt aktiv oder passiv.
28.10.2009 um %H:%M
Es ist nur zu hoffen, dass diese Proteste nicht hinter den Uni-Toren halt machen, sondern die gesamte Bevölkerung erfassen.
DENN: Laut Sozialbericht 2008 des Sozialministeriums besitzt das reichste Prozent (1 %) der Haushalte 27 % der Geldvermögen. Noch krasser: Das oberste Promille (0,1%) besitzt mehr als 8% des gesamten Geldvermögens. Und jetzt der Oberhammer: Die gesamte untere Hälfte (50%) der Haushalte besitzt gerade soviel wie das oberste Promille, nämlich 8 Prozent.
(siehe:http://www.bmsk.gv.at/cms/site/attachments/5/6/9/CH0016/CMS1232705026761/sozialbericht_2007-2008.pdf
S. 275Ff )
28.10.2009 um %H:%M
Ein weiterer Kommentar von Thomas Schmidinger mit dem Titel “Ausbau der Unis statt Studentenvertreibung!” aus der Wiener Zeitung:
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=446063
28.10.2009 um %H:%M
anstatt grundlos wirbel zu schlagen und eure egozentrik zu bedienen, solltet ihr mal einen moment mucksmäuschenstill sein. dann könntet ihr nämlich auch hören, dass das universum euch auslacht!
28.10.2009 um %H:%M
@ igel: professionelle demonstranten? hallo??? schalt mal dein hirn ein – niemand verdient geld mit demonstrieren … lächerlich
28.10.2009 um %H:%M
Hallo! Hier ist Lesia aus der Ukraine. Ich unterrichte an Kiewer Polytechnischen Hochschule. Ihre Demonstration ist eine wirklich gute Sache. Ich kann mir ja gar nicht vorstellen, dass bei uns an der Uni so etwas möglich wäre. Viele sind unzufrieden, aber protestieren wird niemand. Die Gruppe progressiver Studenten, Aspiranten und Professoren (zu der auch ich gehöre) hat sich auch bei uns geeinigt und publiziert eine Zeitschrift “Propaganda”, wo unter anderen auch die Probleme des Bologna Systems besprochen werden. Wir haben auch eine Web-Seite http://propaganda-journal.net/, leider nur auf Russisch. Heute haben wir auch eine Nachricht über euere Aktion vorbereitet (die findet man unter der Adresse http://propaganda-journal.net/1570.html). Eure Forderungen sind gerade dasselbe, was auch wir über den Bologna-Prozess denken.