Utl.: Partizipation aller Betroffenen muss ermöglicht werden – Studierende legen Konzepte auf den Tisch
Die zuständige Arbeitsgruppe (AG Mittwoch) der besetzten Universitäten Österreichs fordert, gemeinsam mit der ÖH Bundesvertretung, eine transparente Gestaltung des Dialogs Hochschulpartnerschaft. Die Organisation der Arbeitsforen muss die gleichberechtigte Einbeziehung aller Betroffenen ermöglichen. Die Studierenden der Protestbewegung haben für die Gewährleistung einer offenen und partizipativen Arbeitsform ein mehrstufiges Konzept erstellt. Denn wir können es uns nicht leisten, diese Diskussion ohne Einbindung breiter Bevölkerungsschichten zu führen.
Für einen breit angelegten Diskussionsprozess sind regelmäßige offene Veranstaltungen nötig, deren Ergebnisse die Grundlage für die Arbeitsforen bilden. Diese sollen regelmäßig im Vorfeld der Arbeitsforen stattfinden und mithilfe erprobter Methoden („Open Space“, „RTSC-Konferenz“) gestaltet werden. Außerdem fordern wir, die gesamte Debatte öffentlich zu führen. Dazu gehört auch eine Live-Übertragung aller Sitzungen.
Gleichzeitig braucht es eine Webplattform auf der die Zwischenergebnisse und die Arbeit der Foren veröffentlicht und diskutiert werden können. Die partizipative Webplattform „Deine Bildung“ basiert auf einem bewährten System das schon vom BMWF im Rahmen der „Forschungsstrategie 2020“ genutzt wurde.
Die AG Mittwoch und die ÖH Bundesvertretung fordern des Weiteren die Regierung auf, nach dem jetzigen Weckruf nicht erneut in einen zehnjährigen Dornröschenschlaf in Sachen Bildungspolitik zu fallen. Dem Hochschuldialog fehlt es vor allem an Verbindlichkeiten und es bleibt abzuwarten ob Ergebnisse aus dem Diskussionsprozess auch wirklich umgesetzt werden.
Rückfragehinweis
AG Mittwoch der besetzten Universitäten Österreichs
0664/210 38 44
ag.mittwoch@gmail.com









11.12.2009 um %H:%M
Gut gemacht